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Implantologie

Hochwertige Implantate für langfristigen Zahnersatz

Die Implantologie ist ein Fachgebiet der Zahnheilkunde, welches sich mit der Insertion von Implantaten in den Kieferknochen beschäftigt. Der Verlust eines oder mehrerer Zähne geht in der Regel mit einem deutlichen Verlust an Lebensqualität einher. In diesem Falle stellt die Implantat-Technik die optimale Lösung dar: Sie bietet die Möglichkeit eines dauerhaften Zahnersatzes, welcher dem natürlichen Gebiss am nächsten kommt. Der Einsatz von Implantaten wird in unserer Praxis je nach Befund des Patienten individuell anpasst; vom jugendlichen Kiefer mit einzelnen Zahnlücken bis hin zum zahnlosen Mund im fortgeschrittenen Alter findet sich in gemeinsamer Absprache das beste Behandlungsverfahren.

Ein Implantat für einen Patienten in der Zahnarztpraxis Kossel für Implantologie

Im Folgenden können Sie sich einen Überblick über die Vorteile der Implantologie verschaffen:

  • Erhalt des Kieferknochens
  • Schonung der Nachbarzähne
  • Natürliches Empfinden und Kaukomfort
  • Hervorragende Zahnästhetik
  • Stabile Fixierung bei zahnlosem Kiefer

Implantate: Raffinierter Zahnersatz aus Titan

Unsere Zahnärzte wissen, dass Patienten mit Zahnverlust oder fehlender Zahnanlage sich einen Zahnersatz wünschen, welcher dem natürlichen Gebiss möglichst authentisch nachempfunden ist. Daher erhalten Sie im Bedarfsfall in unserer Praxis hochwertige Zahnimplantate, welche den aktuellen Standards der Zahntechnik entsprechen. Bei den Implantaten handelt es sich um kleine Pfosten aus Titan, die in den Kiefer eingefügt werden. Der Kieferknochen umschließt die Zahnimplantate innerhalb weniger Monate. Auf diese Weise übernehmen die Implantate rasch die Funktion der natürlichen Zahnwurzel und bieten der neuen Krone, Brücke oder Prothese einen stützenden Untergrund - der Zahn wird somit in seiner Ganzheit ersetzt.

Zahnimplantate: Schonender und ästhetischer Zahnersatz

Der bedeutendste Vorteil der Zahnimplantate liegt im langfristigen Erhalt des Kieferknochens. Da die Implantate den Kiefer wie natürliche Zahnwurzeln belasten, verhindern sie den Knochenrückgang. Darüber hinaus ist die Schonung der Nachbarzähne ein wesentlicher Punkt insbesondere für unsere jungen Patienten. Durch die Insertion der Zahnimplantate wird das Beschleifen gesunder Nachbarzähne überflüssig; deren Zahnsubstanz kann vollständig erhalten bleiben. Zudem überzeugen die nach neuster Zahntechnik gefertigten Implantate mit herausragender Ästhetik ohne "freischwebende" Brückenglieder oder optisch störende Halteelemente. Das natürliche Empfinden der Zähne sowie der Kaukomfort bleiben erhalten. Für unsere Patienten mit zahnlosem Kiefer ist vor allem die äußerst stabile Fixierung der Zahnimplantate und damit ein Zuwachs an Lebensqualität im Vergleich zu herkömmlichen Prothesen von Bedeutung.

Sind Implantate bei mir möglich?

Prinzipiell können Zahnimplantate Patienten fast jeder Altersgruppe eingesetzt werden. Eine Ausnahme bilden Kinder und Jugendliche in der Wachstumsphase, da das Zahnwachstum für eine Implantation abgeschlossen sein muss. Neben allgemeiner Gesundheit und regelrechter Wundheilungskapazität ist als wichtige Voraussetzung für die Behandlung ein ausreichendes Knochenangebot zu nennen. Reicht das Knochenvolumen oder die Knochenqualität für die Implantation nicht aus, können wir durch entsprechende zahntechnische Knochenaufbauverfahren nachhelfen. Mögliche Ansätze wären beispielsweise die Förderung der Neuanlage von Knochen oder der Knochenaufbau mit Eigenknochen.

Als Kontraindikationen für eine Implantation sind schwerwiegende Stoffwechselerkrankungen sowie ausgeprägte Knochen-, Blut-, Leber- oder Nierenleiden anzuführen. Zudem ist eine gewissenhafte Mundhygiene eine wichtige Bedingung für den Erfolg der Implantologie. Eine professionelle Zahnreinigung kann dementsprechend zur Optimierung der Ausgangssituation beitragen. Das Zahnfleisch sollte sich in entzündungsfreiem Zustand befinden, sodass parodontale Erkrankungen vor der Behandlung therapiert werden müssen. Sie als Patienten sollten vor und nach der Implantatbehandlung Bereitschaft zur regelmäßigen Prophylaxe zeigen.

Zahntechnische Knochenaufbauverfahren

In unserer Praxis wenden wir verschiedene Verfahren der Knochenaugmentation an. Darunter versteht man das Einbringen von Material zum Aufbau bzw. zur Volumenvergrößerung eines Knochenabschnitts.

Augmentation mittels Knochenblock:

Dieses Verfahren findet Anwendung, wenn die Höhe und/oder Breite des entsprechenden Kieferknochenbereiches deutlich zu gering ist. In diesem Fall kann ein größerer Knochenblock von anderer Körperstelle entnommen werden. Der aufsteigende Unterkieferast, das Kinn sowie - in Ausnahmefällen - der Beckenkamm eignen sich als Entnahmestellen. Nachdem die bedeckende Schleimhaut abgelöst ist, wird der Knochenblock zahntechnisch angepasst und mittels kleiner Titan-Nägel oder -Schrauben am Zielort fixiert. In der Regel muss der Knochenblock erst einige Monate einheilen, bevor die sichere Belastung durch Implantate möglich ist.

Bone-Splitting:

Bone-Splitting bezeichnet eine Technik des Knochenaufbaus, bei der ein zu schmaler Kieferknochen zunächst in ein inneres und äußeres Blatt gespalten wird. Der freigelegte Knochen wird durch geeignete Instrumente sehr behutsam gespalten und der entstandene Zwischenraum anschließend vorsichtig aufgespreizt. Im Verlauf entscheiden unsere Zahnärzte, ob die Implantatinsertion zeitgleich zum Bone-Splitting erfolgen kann. Häufiger jedoch wird ein zweizeitiges Verfahren angewendet, bei welchem die Zahnimplantate erst nach Regeneration des Knochens in einer zweiten Operation eingesetzt werden.

Interne und externe Sinusliftoperationen:

Beim Sinuslift bzw. der Sinusbodenelevation handelt es sich um eine Sonderform des Knochenaufbaus im Oberkiefer-Seitenzahnbereich. Nach Extraktion oder Verlust von Zähnen in diesem Bereich des Oberkiefers kann die knöcherne Trennschicht zwischen Mund- und Kieferhöhle (Sinus maxillaris) sehr dünn sein. Bei diesen Patienten ist ein stabiler Zahnersatz mittels Implantaten nicht möglich. Eine Sinusliftoperation schafft Abhilfe: Hierbei wird Knochenersatzmaterial oder Eigenknochen unterhalb der Kieferhöhle eingebracht und so die Knochenhöhe verstärkt. Man unterscheidet zwischen zwei Verfahren, dem internen und externen Sinuslift. Ist nur eine geringe Anhebung des Kieferhöhlenbodens notwendig, so ist der interne Sinuslift zu empfehlen. Der Zugang zum Knochen erfolgt in diesem Fall über den Bohrkanal des Implantates. Beim externen Sinuslift hingegen wird ein Zugang von der Seite gewählt; dies macht eine umfangreichere Knochenverstärkung möglich.

Knochenaufbau mit PRGF:

In unserer Praxis haben Sie die Möglichkeit, das innovative Knochenaufbauverfahren mit PRGF (Plasma Rich in Growth Factors) zu wählen. PRGF fördert die Wundheilung bei sämtlichen Knochenaufbau- und Zahnersatz-Verfahren. Vor dem geplanten Eingriff entnehmen wir Ihnen etwas Blut; im Labor wird das Blutplasma von den restlichen Blutbestandteilen abzentrifugiert. Das Plasma ist reich an Wachstumsfaktoren und kann nach entsprechender Aufbereitung zur Beschichtung von Implantaten oder Knochenersatzmaterialien genutzt werden. Die in hoher Konzentration enthaltenen Wachstumsfaktoren des PRGF beschleunigen unter anderem die Neuentstehung von Knochensubstanz, aber auch die Integration des Implantates in den Kieferknochen.

Welche Systeme kommen zum Einsatz?

Wir wenden das fortschrittliche tioLogic Implantatsystem, Nobel Biocare Implantate sowie die bewährten Camlog Implantate an.

Unsere Zahnärzte, Hr. Krebs und Frau Dr. Kossel, haben sich beide bei der Deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI) im Rahmen des Curriculums fortgebildet.