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Perspektivwechsel dank der Intraoralkamera

Wie wäre es einmal mit einem Perspektivwechsel in der Zahnarztpraxis? Die intraorale Dental-Kamera macht es möglich. Bei den praktischen Tools handelt es sich um digitale Kameras in handlicher Stiftform - so einfach war hochauflösende Fotografie im Mund- und Kieferbereich noch nie. Während Sie sich die zierlichen Hilfsmittel mit USB-Ausgang auch für den häuslichen Gebrauch anschaffen können, nutzen wir die moderne Technik in unserer Praxis insbesondere für Diagnostik und Behandlungsplanung. Der folgende Text liefert Ihnen die wichtigsten Informationen zu Funktionsweise, Bildqualität, Software und Möglichkeiten der Dental-Kameras.

Welche Vorteile bietet mir eine intraorale Kamera?

Trotz ihrer geringen Größe überzeugen die Dental-Kameras durch starke Leistung und bieten Ihnen als Patient diese Vorteile:

  • Hervorragende Bildqualität: Hohe Tiefenschärfe und Auflösung
  • Starke Vergrößerung möglich
  • Darstellung auch kleinster Befunde
  • Großer Blickwinkel
  • Lichtstarke Ausleuchtung und gute Farbgenauigkeit
  • Monitor-Abbildung in Echtzeit
  • USB-Vernetzung mit Speichermedium zur langfristigen Archivierung Ihrer Bilder
  • Modernste Software

Wann wendet der Zahnarzt eine Intraoralkamera an?

Die ergonomisch geformten Intraoralkameras unterstützen unsere beiden Zahnärzte bei einer Vielzahl von Behandlungen. Im Allgemeinen nutzen wir diese Technik, um unseren Patienten eventuell vorliegende Erkrankungen und Verfahren verständlicher zu erklären und zu verbildlichen. Neben dieser Erleichterung der Kommunikation auf Augenhöhe erlaubt uns die zugehörige Software, Ihre persönlichen Befunde mit den entsprechenden Aufnahmen zu ergänzen. So sind diese langfristig gespeichert und dienen bei verschiedensten Pathologien zur genauen Verlaufskontrolle. Auch im Bereich der Diagnostik kann eine intraorale Kamera von Nutzen sein: Dank vielfacher Vergrößerungen ergibt sich ein besserer Blick auf wichtige Details; zudem habe Dental-Kameras mit Fluoreszenztechnologie die Kariesdiagnostik revolutioniert. Weiterhin helfen die Tools bei der Planung prothetischer Versorgungen oder dem Auffinden der Wurzelkanäle in der Endodontie.

Den Überblick bewahren - die technische Ausstattung der Mundkamera

Die Intraoralkamera und der abbildende Monitor mit entsprechender Software sind in unsere zahnärztliche Behandlungseinheit integriert, sodass wir die Technik nahtlos in ihre Untersuchung einbauen können. Generell muss zwischen kabelgebundenen Kamerasystemen mit Hand- oder Fußschalter und kabellosen Funkkameras mit Handauslöser unterschieden werden. Neuere Dentalkameras kommen in leicht geschwungenem Design daher und bieten Blickwinkel von bis zu 105° - so behalten Arzt und Patient garantiert den Überblick. Der große Blickwinkel gewährleistet auch in schwer zugänglichen und engen Bereichen eine optimale Sicht. Dank abgerundeter Form und geringen Abmessungen empfinden Patienten die Untersuchung mit der Intraoralkamera im Regelfall als angenehm.

Darüber hinaus punkten die professionellen Kameramodelle mit exzellenter Bildqualität. Dafür sorgt die Ausstattung des optischen Systems mit einer asphärischen Linse. Diese kreiert äußerst gleichmäßige Bilder ohne störende Verzerrungen. Daneben leistet das raffinierte Beleuchtungssystem der Dental-Kameras einen wichtigen Beitrag zur hohen Bildqualität. Leistungsstarke LED-Lampen der neusten Generation sind um die Sammellinse herum positioniert, welche das Licht bündelt. Auf diese Weise können unabhängig von den Lichtverhältnissen der Umgebung ausnahmslos gut belichtete Bilder produziert werden. Durch das homogene Ausleuchten der Mundhöhle minimiert die Intraoralkamera Reflexionen und Schatten. Schließlich ist die hohe Auflösung der Cam zu nennen. Mithilfe moderner Systeme gelingt eine Auflösung von bis zu 470.000 Pixeln. Maximale Tiefenschärfe sowie die praktische Autofokus-Funktion garantieren gestochen scharfe Bilder in jedem Modus.

Makroaufnahmen in perfekter Bildqualität

Da das menschliche Auge bei der Wahrnehmung feiner Details schnell an seine Grenzen stößt, arbeiten unsere Zahnärzte in der Diagnostik gerne mit Makroaufnahmen, um dieses Defizit auszugleichen. Der spezielle Makromodus der Dental-Kameras realisiert in nur einem Klick präzise Bilder in bis zu 100-facher Vergrößerung. Durch diese Funktion können wir selbst kleinste Bezirke und Farbdifferenzierungen verbildlichen. Minimale Risse, Kariesablagerungen oder schadhafte Füllungen lassen sich hiermit zuverlässig diagnostizieren und als Foto dauerhaft speichern. Der Perspektivwechsel soll Ihnen ebenso wie uns einen detaillierten Einblick in Ihren Mundraum gewähren und - falls notwendig - die Dringlichkeit einer sorgfältigen Zahnreinigung vor Augen führen.

Unerlässliche Diagnostik-Helfer: Dental-Kameras mit Fluoreszenztechnologie

Neben der reinen bildlichen Darstellung stellen intraorale Kameras mit Fluoreszenztechnologie eine echte Innovation in der Diagnostik von Karies und Parodontalerkrankungen dar. Die Ausstattung der Tools präsentiert sich in einer unschlagbaren Kombination aus lichtintensiven LEDs und neuster Fluoreszenztechnik mit selektiver Farbverstärkung. Ausgewählte Läsionen lassen sich anhand ihrer unterschiedlichen Färbung so eindeutig detektieren und differenzieren. Auch Sie als Patient erkennen auf diese Weise genau die Stellen, an denen Handlungsbedarf besteht.

Doch wie funktioniert das Verfahren? Bei der Untersuchung erfolgt zunächst eine Bestrahlung des Zahngewebes mit Licht der Wellenlänge 440 bis 680 nm. Das jeweilige Gewebe absorbiert die Strahlung und gibt sie in Form von Fluoreszenzlicht zurück. Nun wird durch die Software das so gewonnene Bild über das normale Bild gelegt. Die unterschiedlichen Farbnuancen sind nun sichtbar und lassen eine klare Kennzeichnung von Zahnhartsubstanz und Weichteilgewebe zu. Falls gewünscht können wir zusätzlich die selektive Farbverstärkung nutzen.

Je nach Färbung des bestrahlten Bereiches kann der Zahnarzt auf die zugrunde liegende Veränderung schließen. Rosafarbene bzw. violette Verfärbungen beispielsweise deuten auf eine Zahnfleischentzündung hin. Bakterielle Plaques hingegen offenbaren sich durch eine weißliche Körnung oder bei längerem Bestehen in einer orange-gelben Färbung. Die Signalfarbe Rot wiederum identifiziert bei fortgeschrittenem Krankheitsgeschehen zuverlässig Kariesläsionen. Um diese genau abzugrenzen, kann das benachbarte Gewebe im Schwarz-Weiß-Modus dargestellt werden. Sollten wir bei Ihnen mithilfe der Intraoralkamera eine entsprechende farbliche Veränderung feststellen, können wir frühzeitig mit der Therapie beginnen und so schwerwiegende Krankheitsfolgen vermeiden.

USB-Technik

Der Großteil der Intraoralkameras kommt mit einer leistungsstarken Ausstattung, bestehend aus LEDs, USB-Technik und ausgefeilter Software, daher. Dank des USB-Ausganges wird eine zusätzliche Strom- bzw. Lichtquelle überflüssig. Einzig das USB-Kabel, welches in alle handelsüblichen Rechner passt, dient der Übertragung der Bilder von der intraoralen Kamera auf den Monitor. Überzeugen Sie sich selbst in unserer Praxis von der außergewöhnlichen Bildqualität der raffinierten Technik.

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