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Moderne kieferorthopädische Therapiekonzepte

Bei der Kieferorthopädie oder auch der sogenannten dentomaxillären Orthopädie handelt es sich um ein Spezialgebiet der Zahnmedizin. Die Aufgaben der Kieferorthopädie bestehen darin, Fehlstellungen von Kiefer und Zähnen zu verhindern bzw. frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Auch unsere Zahnärzte arbeiten an der stetigen Weiterentwicklung und Umsetzung kieferorthopädischer Therapiekonzepte. Sämtliche Leistungen in diesem Gebiet führen wir mithilfe modernster Methoden durch. Da unsere Praxis die Kieferorthopädie mit den anderen Fachgebieten der Zahnmedizin kombiniert, ersparen Sie sich eine mehrfache Terminvergabe und lange Wartezeiten.

Vorteile der kieferorthopädischen Behandlung

Zahnfehlstellungen stellen nicht nur einen ästhetisch störenden Faktor dar, sondern bedürfen auch aufgrund ihrer weitreichenden Folgen einer raschen Therapie.

Die Vorteile einer kieferorthopädischen Behandlung in unserer Praxis finden Sie hier auf einen Blick:

  • Individuell auf Sie abgestimmte Therapiekonzepte
  • Nahezu unsichtbare Kieferregulierung mittels Alphalign-Schienen
  • Leichte Handhabung der Korrekturschienen
  • Gewohnt einfache Mundhygiene
  • Sämtliche Fachgebiete der Zahnmedizin vereint; fachübergreifende Behandlung möglich

Warum müssen Fehlstellungen der Zähne behandelt werden?

Fehlpositionierte und schief ausgerichtete Zähne können das ästhetische Empfinden unserer Patienten extrem stören. Neben der unvorteilhaften Optik können sich Zahnfehlstellungen aber auch negativ auf die Zahngesundheit auswirken. Zunächst ist die Reinigung eng stehender Zähne für die Patienten erschwert. Aus diesem Grund bilden sich gehäuft Ansammlungen bakterieller Plaques, die sogenannte Karies. Diese kann bei ungünstigem Krankheitsverlauf beispielsweise eine Parodontitis auslösen. Weiterhin sollten die Zähne bei einer physiologischen Zahnmechanik ähnlich wie Zahnräder ineinandergreifen und sich auf der sogenannten Okklusionsebene treffen. Ist die Okklusion nicht regelrecht, führt dies über einen längeren Zeitraum zwangsläufig zur Fehlbelastung einzelner Zähne. Schäden am Zahn selbst oder am Zahnhalteapparat sind die Folge. Je nach Fortschreiten der Erkrankung kann sich eine craniomandibuläre Dysfunktion entwickeln. Zudem verbessern kieferorthopädische Zahn- und Kieferregulierungen das Beiß- und Kauvermögen, wodurch schmerzhafte Schleimhautrisse sowie Verletzungen des Zahnfleisches minimiert werden.

Die kieferorthopädische Indikationsgruppe (KIG)

Zahnfehlstellungen und andere Dysgnathien treten insbesondere bei Kindern sehr häufig auf; ca. zwei Drittel aller Heranwachsenden sind betroffen. Das Ausmaß und der Behandlungsbedarf der individuellen Kiefer- bzw. Zahnfehlstellung werden in der Zahnmedizin durch die kieferorthopädische Indikationsgruppe (KIG) eingestuft. Zur KIG 1 zählen kleinere Bissverschiebungen und leichte Fehlstellungen der Zähne. Diese können aus rein ästhetischen Gründen eine kieferorthopädische Behandlung erfahren. Bei Fällen der KIG 2 liegen erhebliche Abweichungen vom Normalgebiss vor, die auch aus medizinischer Sicht einer Therapie bedürfen. Sowohl KIG 1- als auch KIG 2- Leistungen werden nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Unter die KIG 3-5 fallen ausgeprägte bis extrem starke Kiefer- und/oder Zahnfehlstellungen, welche eine kieferorthopädische Therapie dringend notwendig machen. Trotz GKV-Beteiligung müssen die Patienten auch hier mit erheblichen Eigenanteilen rechnen. Kümmern Sie sich daher rechtzeitig um eine gute Zahnzusatzversicherung.

Dysgnathien - Fehlentwicklungen bei Patienten rechtzeitig therapieren

Fehlentwicklungen von Zähnen, Kiefer und Kausystem werden in der Zahnmedizin als Dysgnathien bezeichnet. Diese Anomalien können die oben genannte Okklusion, die Zahnstellung, die Kieferform oder auch die Lage der Kiefer zueinander betreffen. Prinzipiell unterscheidet der Zahnarzt zwischen erblich bedingten und erworbenen Dysgnathien; bei den meisten Patienten liegen jedoch Mischformen vor. Der Übergang zwischen der Dysgnathie und Eugnathie, also dem normal ausgebildeten Gebiss, ist fließend. Die Betroffenen klagen neben der ästhetischen Beeinträchtigung über funktionelle Einbußen wie Kiefergelenksbeschwerden, reduzierter Bissfunktion oder einem insuffizienten Lippenverschluss.

Angeborene Anomalien äußern sich häufig in einem Missverhältnis der Kiefer bezüglich Größe und Stellung zueinander. Auch ein nicht angelegter Zahn, eine Aplasie, fällt in diese Kategorie - asymmetrische Zahnfehlstellungen müssen hierbei schnellstmöglich behandelt werden. Erworbene Dysgnathien hingegen sind meist auf schlechte Angewohnheiten der Patienten im Kindesalter zurückzuführen. Daumenlutschen, übermäßiges Saugen am Schnuller und Zungenpressen sollten daher vermieden werden.

Reine Zahnfehlstellungen können auch nach Abschluss der Zahn- und Kieferentwicklung durch eine kieferorthopädische Behandlung korrigiert werden. Skelettale Anomalien lassen sich je nach Befund des Patienten konservativ kieferorthopädisch oder aber kombiniert orthodontisch-chirurgisch therapieren.

Unauffällige Behandlung dank Alphalign-Schienen

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, Zahn- und Kieferfehlstellungen bei Kindern und Erwachsenen äußerst schonend zu korrigieren. Um unseren Patienten die Behandlung so angenehm wie möglich zu gestalten, nutzen wir in der Kieferorthopädie die innovativen Alphalignschienen. Diese transparenten und herausnehmbaren Zahnschienen ermöglichen Ihnen bei konsequentem Einsatz ein ebenmäßiges Lächeln ohne lästige Einschränkungen im Alltag. Nähere Informationen zu dieser unsichtbaren Alternative zur Zahnspange liefert Ihnen unsere Seite über Alphalign. Alle weiteren Fragen zur Kieferorthopädie beantworten Ihnen unser Team oder Dr. Kossel und Dr. Krebs in ihrer Sprechstunde gerne.

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